Turniere

Turnierübersicht in Schwelm

WIR FREUEN UNS EUCH AUCH IN DIESER BEACHSAISON WIEDER IN SCHWELM BEGRÜSSEN ZU DÜRFEN!

Anmeldung hier:  WVV Beachvolleyball Portal

Datum  OrtTeams
13.6. Sa JSchwelmU17/18 Vorrunde

16 / 16

14.6. So JSchwelmU15/16 Vorrunde

16 / 16

19.6. Fr JSchwelmU12

3 / 8

19.6. Fr JSchwelmU12

0 / 8

20.6. Sa JSchwelmU15/16 Vorrunde

14 / 16

28.6. So JSchwelmU17/18 Vorrunde

17 / 16

04.7. Sa JSchwelmU13/14 Vorrunde

2 / 16

05.7. So JSchwelmU15/16 Vorrunde

16 / 16

11.7. Sa JSchwelmU13/14 Vorrunde

15 / 16

12.7. So JSchwelmU13/14 Vorrunde

19 / 16

17.7. Fr JSchwelmU12

1 / 8

17.7. Fr JSchwelmU12

0 / 8

29.8. Sa JSchwelmU12

2 / 18

30.8. So JSchwelmU13/14 Vorrunde

14 / 16

06.9. So JSchwelmU13/14 Vorrunde

10 / 16

U12

Beachvolleyball U12

U11/U12 Beachvolleyball – Die perfekte Ergänzung zur Hallenausbildung

Beachvolleyball im U11- und U12-Alter ist keine Konkurrenz zur Halle – sondern eine ideale Ergänzung. Durch das Spiel im Sand entwickeln Kinder wichtige motorische, technische und taktische Fähigkeiten, die ihnen später sowohl im Beach- als auch im Hallenvolleyball zugutekommen.

Besonders wichtig: Im U12-Beachvolleyball wird ausschließlich nach den bekannten Hallenregeln gespielt. Die Kinder müssen also keine neuen oder komplizierten Beachregeln erlernen. Techniken wie das Pritschen mit der offenen Hand oder das Spielen eines Lobballs mit der offenen Hand sind ausdrücklich erlaubt. Dadurch bleibt die Ausbildung einheitlich und orientiert sich an den Anforderungen des Jugendvolleyballs in der Halle.

Ganzheitliche Ausbildung statt Spezialisierung

Gerade im jungen Alter profitieren Kinder von einer möglichst vielseitigen Ausbildung. Das Spiel im Sand fördert:

  • Beweglichkeit und Koordination
  • Gleichgewicht und Körperkontrolle
  • Sprung- und Landeverhalten
  • Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit
  • Eigenverantwortung und Spielverständnis

Da beim Beachvolleyball deutlich weniger Spieler auf dem Feld stehen, übernimmt jedes Kind mehr Verantwortung und hat automatisch mehr Ballkontakte. Dadurch werden technische Fertigkeiten oft schneller entwickelt als in größeren Spielformen.

Duales Ausbildungskonzept

Unser Ziel ist keine frühe Spezialisierung, sondern eine duale Ausbildung in Halle und Sand.

Die Kinder lernen:

  • technisch sauber Volleyball zu spielen,
  • unterschiedliche Bewegungsaufgaben zu lösen,
  • Spielsituationen selbstständig zu erkennen,
  • Verantwortung für das eigene Spiel zu übernehmen.

Viele erfolgreiche Volleyballnationen setzen bereits seit Jahren auf eine enge Verzahnung von Hallen- und Beachvolleyball im Nachwuchsbereich. Die Erfahrungen zeigen, dass beide Spielformen voneinander profitieren.

Warum bereits in der U12?

Die U12 bietet den idealen Einstieg in den Beachvolleyball. Die Kinder sammeln erste Erfahrungen im Sand, ohne ihre Hallenausbildung zu verlassen. Durch die bekannten Hallenregeln entsteht ein vertrauter Rahmen, während gleichzeitig neue Bewegungs- und Spielerfahrungen gesammelt werden können.

Deshalb verstehen wir Beachvolleyball in der U11 und U12 nicht als Alternative zur Halle, sondern als wertvolle Ergänzung auf dem Weg zu einer umfassenden volleyballerischen Ausbildung.

Unser Motto: Nicht Halle oder Beach – sondern Halle und Beach!

Wall of Fame 26

Halle & Beach

Unser Motto: Nicht Halle oder Beach – sondern Halle und Beach!

Warum Beach- und Hallenvolleyball zusammengehören

Ein Plädoyer für die duale Ausbildung im Nachwuchsvolleyball

Noch immer wird in einigen Vereinen diskutiert, ob Beachvolleyball und Hallenvolleyball miteinander konkurrieren oder ob sie sich gegenseitig ergänzen. Die Praxis, die sportwissenschaftlichen Erkenntnisse und die Entwicklung des modernen Volleyballs geben darauf heute eine klare Antwort:

Beach- und Hallenvolleyball sind keine Gegensätze. Sie sind zwei Seiten derselben Medaille.

Wer Kinder langfristig erfolgreich ausbilden möchte, sollte ihnen möglichst früh beide Welten eröffnen.

Mehr Ballkontakte, mehr Verantwortung, mehr Selbstständigkeit

Beachvolleyball fordert junge Spielerinnen und Spieler auf eine ganz besondere Weise. Durch die geringere Anzahl an Mitspielern entstehen deutlich mehr Ballkontakte und wesentlich mehr Spielsituationen, die eigenständig gelöst werden müssen.

Die Kinder lernen:

  • Verantwortung zu übernehmen
  • Spielsituationen selbst zu erkennen
  • Entscheidungen unter Zeitdruck zu treffen
  • kreativ Lösungen zu entwickeln
  • Verantwortung für Erfolg und Fehler zu tragen

Während in der Halle einzelne Aufgaben auf mehrere Positionen verteilt werden, müssen Beachvolleyballer nahezu alle Techniken und Spielsituationen beherrschen.

Technische Ausbildung auf einem neuen Niveau

Gerade zwischen U12 und U16 befinden sich Kinder in einer entscheidenden Phase ihrer motorischen Entwicklung. Bewegungsmuster, Ballgefühl und technische Fertigkeiten werden in diesen Jahren nachhaltig geprägt.

Durch Beachvolleyball entwickeln die Kinder:

  • eine bessere Ballkontrolle
  • präziseres oberes Zuspiel
  • ein feineres Ballgefühl
  • größere Variabilität im Angriff
  • bessere Wahrnehmung von Räumen und Spielsituationen

Die Vielzahl an Ballkontakten sorgt dafür, dass technische Fertigkeiten schneller und nachhaltiger erlernt werden.

Der Sand als Athletiktrainer

Der Untergrund Sand stellt besondere Anforderungen an Koordination, Stabilität und Bewegungsqualität.

Kinder lernen dadurch:

  • effizienter zu laufen
  • kontrollierter zu springen
  • sicherer zu landen
  • ihren Körper bewusster einzusetzen
  • Verletzungen vorzubeugen

Viele Spielerinnen und Spieler kehren nach einer Beachsaison athletisch stärker, koordinativ sicherer und körperlich robuster in die Halle zurück.

Mentale Stärke entsteht nicht im Theorieraum

Ein Aspekt wird häufig unterschätzt:

Beachvolleyball ist ein hervorragendes Training für die psychische Belastbarkeit.

Im Beachvolleyball gibt es keine Auswechslungen, keine langen Traineranweisungen während des Ballwechsels und deutlich weniger Möglichkeiten, Verantwortung abzugeben.

Die Kinder müssen lernen:

  • mit Fehlern umzugehen
  • Rückschläge zu verarbeiten
  • sich selbst zu regulieren
  • Emotionen zu kontrollieren
  • unter Druck handlungsfähig zu bleiben
  • Verantwortung für das eigene Spiel zu übernehmen

Gerade in engen Spielsituationen erleben junge Spielerinnen und Spieler, dass Frust, Nervosität oder Unsicherheit zum Sport dazugehören und bewältigt werden können.

Diese Fähigkeit zur Selbstregulation ist nicht nur im Volleyball wertvoll, sondern auch in Schule, Ausbildung und Beruf.

Hallenvolleyball profitiert unmittelbar

Die Erfahrung vieler erfolgreicher Vereine zeigt:

Gute Beachspielerinnen und Beachspieler werden häufig auch bessere Hallenspielerinnen und Hallenspieler.

Sie verfügen über:

  • mehr Spielverständnis
  • bessere technische Grundlagen
  • höhere Kreativität
  • größere Eigenständigkeit
  • stärkere mentale Belastbarkeit

Die duale Ausbildung schafft vielseitige Spielerinnen und Spieler statt früher Spezialisten.

Hallenregeln bleiben Hallenregeln

Gerade im U12-Bereich besteht manchmal die Sorge, Beachvolleyball könne die Hallenausbildung beeinträchtigen.

Das Gegenteil ist der Fall.

Wenn Beachvolleyball im Nachwuchs konsequent nach Hallenregeln gespielt wird, profitieren die Kinder unmittelbar:

  • Pritschen bleibt erlaubt.
  • Lob mit offener Hand bleibt erlaubt.
  • Hallentechniken werden gefestigt.
  • Die Übertragung in die Hallensaison gelingt problemlos.

Beachvolleyball erweitert die Ausbildung, anstatt sie zu ersetzen.

Die Verbände empfehlen den dualen Weg

Sowohl der Deutscher Volleyball-Verband als auch der Westdeutscher Volleyball-Verband fördern seit Jahren die Verbindung von Hallen- und Beachvolleyball im Nachwuchsbereich.

Die Gründe dafür sind offensichtlich:

  • vielseitigere technische Ausbildung
  • bessere athletische Entwicklung
  • höhere Eigenverantwortung
  • größere mentale Stabilität
  • langfristig erfolgreichere Spielerinnen und Spieler

Die duale Ausbildung ist längst kein Experiment mehr, sondern ein anerkannter Bestandteil moderner Nachwuchsförderung. Spielerinnen der künftigen WVV-Auswahl müssen vorweisen, dass sie an Beachturnieren teilgenommen haben. Ein gute Entscheidung!

Die Erfolge sprechen für sich

Wer die Teilnehmerfelder der Westdeutschen Jugendmeisterschaften, der Regional- und Landeskader sowie später der Deutschen Meisterschaften betrachtet, erkennt schnell ein Muster:

Viele der erfolgreichsten Nachwuchsspielerinnen und Nachwuchsspieler haben früh sowohl in der Halle als auch im Sand trainiert und gespielt.

Gerade im Altersbereich von U12 bis U16 zeigt sich immer wieder, dass eine breite Ausbildung langfristig erfolgreicher ist als eine frühe Spezialisierung.

Die Spielerinnen und Spieler lernen mehr, entwickeln sich schneller und verfügen über ein deutlich größeres Repertoire an technischen, taktischen und mentalen Fähigkeiten.

Ein Umdenken ist notwendig

Die Vorstellung, Beachvolleyball und Hallenvolleyball würden sich gegenseitig behindern, stammt aus einer Zeit, in der beide Disziplinen häufig getrennt betrachtet wurden.

Heute wissen wir:

Nicht Beachvolleyball gefährdet die Hallenausbildung.

Vielmehr verschenken wir wertvolle Entwicklungsmöglichkeiten, wenn wir Kindern den Zugang zum Beachvolleyball verwehren.

Die Frage sollte daher nicht mehr lauten:

"Beach oder Halle?"

Sondern:

"Wie können wir beides sinnvoll miteinander verbinden?"

Denn genau dort liegt der größte Gewinn für unsere Kinder.

Unser gemeinsames Ziel

Im Nachwuchsvolleyball geht es nicht darum, möglichst früh Spezialisten hervorzubringen.

Es geht darum, vielseitige, selbstständige, technisch starke und mental belastbare Spielerinnen und Spieler zu entwickeln.

Die Kombination aus Hallen- und Beachvolleyball bietet dafür ideale Voraussetzungen.

Mehr Technik. Mehr Spielverständnis. Mehr Athletik. Mehr mentale Stärke. Mehr Freude am Volleyball.

Deshalb sollte Beachvolleyball nicht als Konkurrenz zur Halle betrachtet werden.

Beachvolleyball ist keine Alternative zum Hallenvolleyball – Beachvolleyball ist die perfekte Ergänzung zum Hallenvolleyball. Gerade im entscheidenden Entwicklungsfenster zwischen U12 und U16 profitieren Kinder in nahezu allen Bereichen von dieser dualen Ausbildung. Die Erfahrungen der Verbände, die Erkenntnisse moderner Nachwuchsförderung und die Erfolge zahlreicher Spielerinnen und Spieler bestätigen dies Jahr für Jahr aufs Neue.